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DB Mehrfrequenzlokomotiven

 

 

 

 

 

DB E 320 / BR 182

 

 

Durch die Elektrifizierung des Saargebietes entstand dort eine Nahtstelle zwischen zwei verschiedenen Stromsystemen (DB: 16 Hz 15 KV; SNCF: 50 Hz, 25KV). Für den grenzüberschreitenden Verkehr wurden daher Mehrfrequenzloks benötigt und 1957 in Auftrag gegeben.
Die Baureihe E320 mechanisch an die E10/E40 angelehnt; den elektrischen Teil führten jeweils die AEG (E32001), BBC (E32011) und SSW (E32021) aus. Die Loks wurden 1960 in Dienst gestellt und fuhren bis in Ende der 70er Jahre, inzwischen umgenummert als Baureihe 182.

Zwischen 1977 und 1983 wurden sie als Einzelstücke ausgemustert. Während die 182001 von AEG/Krupp zum Komponentenerprobungsträger für die Drehstromtechnik umgerüstet und bis Ende der 80er Jahre noch im Einsatz war und heute in Koblenz als Museumslok erhalten ist, wurden die 183 011 und 021 1983/84 verschrottet.

 

     
     

 

Epoche 3:

 

 

 

 

 

 

E 320 001

 

E 320 011

 

 

 

 
 

E 320 021

 
     
     

 

Epoche 4:

 

 

 

 

 

 

182 001

 

182 011

 

 

 

 
 

182 021

 

 

 

Autor: Jürgen Hoffmann

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DB E 344 / BR 183

 

 

Ein besonderes Einzelstück stellte die durch Umbau aus einer der 50-Hz-Höllenbahn-Lokomotive E 244 22 zur Verfügung. Die Fahrmotoren waren eine Sonderkonstruktion für 50-Hz-Wechselstrom, die die AEG 1948 auf Veranlassung der damaligen französischen Besatzungsmacht entwickelt und in Berlin gebaut hatten. Es waren sogenannte Tandem-Motoren, zwei Motoren in einem Gehäuse, die für die direkte Einspeisung von 50-Hz-Wechselspannung, aber auch für 16⅔-Hz-Wechselspannung geeignet waren.

Die E 344 01 übernahm den wesentlichen Anteil der zwischen Saarbrücken und Forbach anfallenden Leistungen im grenzüberschreitenden Reise- und Güterzugdienst. Ihr Betriebsdienst war aber nicht zufrieden, weil ihre Einsatzmöglichkeiten sehr beschränkt waren. Das lag unter anderem an die Fahrmotoren von früher 80 km/h auf nur 100 km/h hochgesetzten Höchstgeschwindigkeit und die unbefriedigenden Anzugskraft von 1000t bis 1800t Güterzüge nur mit größter Mühe in Forbach oder Überherrn angefahren werden konnten.

Die E 344 01 hatte ihre besten Zeiten der Jahre 1964/65 mit einer monatlichen Laufleistung von ca. 5000 Km erreicht. Mit der Entwicklung der E 310 (BR 181) gingen diese jedoch zurück. Die Lokomotive erlebte noch ihre Umzeichnung in 183 001 und wurde nach zwei kurz hintereinander auftretenden Motorschäden ausgemustert.

 

     
     

 

 

 
 

DB E 344 01 ( Epoche 3)

 

 

 

Autor: Eckard Nadig

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